Hilfe bei Burnout, Therapie und Coaching in meiner Praxis für Psychotherapie und psychologische Beratung in Himmelpforten, Kreis Stade

Die gute Nachricht: der Burnout kann für Sie als Betroffene(n) ein hilfreiches Signal ihrer Psyche und Ihres Körpers sein, das Ihnen zeigt, wo in Ihrem Leben wertvolle Weiterentwicklung ansteht. Oft braucht es erst einmal einen Anstoß über eine seelische oder gesundheitliche Krise, um für sich einen stimmigeren Weg zu mehr Glück und Zufriedenheit im Leben zu finden.

 

Mit meiner Erfahrung als Therapeut und Coach unterstütze ich Sie darin, sich selbst und Ihre Situation besser zu verstehen und die für Sie passenden Veränderungen in Ihrer Lebensführung zu finden und umzusetzen. Sie bestimmen, in wieweit Sie von mir im Rahmen eines Coachings/ Beratung oder einer tiefenpsychologisch fundierten Therapie begleitet werden möchten. Dies können wir in einem Vorgespräch klären und im Verlauf der gemeinsamen Arbeit immer wieder neu abstimmen.

Ferner vermittele ich Ihnen, als Hilfe zur Selbsthilfe, Entspannungsübungen (bspw. Autogenes Training) und Achtsamkeitstraining.

Für ein Gespräch, oder wenn Sie Fragen haben, rufen Sie mich gerne an, oder senden Sie mir eine Mail.



Vom Stress zum Burnout…                                                                                                      “ Bin ich nur gestresst  oder  habe ich einen Burnout ?“

Stress an sich, hilft uns Menschen Herausforderungen zu bewältigen. Langanhaltender Stress über Wochen, Monate, gar Jahre führt dagegen zum Burnout (Ausbrennen). Burnout als Folge mangelnder Stressbewältigung, in Form dauerhafter Überforderung, die zu seelischer und körperlicher Erschöpfung führt.

Diese Entwicklung ist schleichend und wird von den Betroffenen meist erst dann wahrgenommen, wenn sie in handfeste körperliche und seelische Krankheiten mündet.

 

Problematisch sind nicht Arbeit und Zeitmangel an sich, sondern der Umgang damit. Betroffen sind gerade leistungswillige, engagierte Menschen. Mit viel Enthusiasmus brennen sie für ihre Ideen und Arbeit. Wenn dies dann dazu führt, dass die Betroffenen nicht mehr abschalten können, gesunden und entspannenden Ausgleich vernachlässigen, wenn diese Menschen mit ihrer Arbeit überwertig identifiziert sind, bzw. sich nur noch über ihre Leistung definieren, dann sind sie gefährdet an einem Burnout oder einer Erschöpfungsdepression zu erkranken. 


Angestellte, Handwerker, Manager, Selbstständige, helfende Berufe, Lehrer, Vorarbeiter…. fast alle Berufsgruppen können heute betroffen sein.

Burnout-Gefährdete streben häufig nach Perfektion und Karriere, und/ oder sie fühlen sich Idealen verpflichtet, für die sie sich aufopfernd einsetzen. Sie versuchen fortwährend den Ansprüchen anderer an sie zu entsprechen, opfern sich auf (beruflich wie auch privat) und vernachlässigen dabei ihre eigene Gesundheit. Sie können nicht mehr „Stop!“ sagen, abschalten und entspannen. Ein oft unbewusstes Motiv für die permanente Leistung bis zur Überforderung ist die Suche nach Anerkennung, Zuwendung und Bewunderung. Oder aber die Burnoutgefährdeten handeln so aus Angst und Sorge um Arbeitsplatz, Familie und ihre Zukunft. Und auch privat wollen viele der Betroffenen möglichst viel und alles perfekt und optimiert erledigen und riskieren dabei, an ihren hohen Ansprüchen zu scheitern.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass viele Betroffene sich zu sehr an den Ansprüchen von außen orientieren und zu wenig achtsam für ihre eigenen tieferen Bedürfnisse sind. Meist können sie sich körperlich und seelisch nicht mehr spürend wahrnehmen, und wissen daher nicht, wer sie in der Tiefe ihrer Seele wirklich sind und was sie brauchen, um wieder Glück und Zufriedenheit in ihrem Sein und Tun zu empfinden.



Symptome

Es gibt keine anerkannte wissenschaftliche Definition für den „Burnout“. Unter der Bezeichnung „Burnout-Syndrom“ werden unterschiedliche körperliche und psychische Symptome zusammengefasst, deren Ursache u.a. auch langanhaltender und unbewältigter Stress sein kann. Alle hier aufgeführten Symptome können auch andere Ursachen haben.  Daher ist in jedem Einzelfall sorgsam zu prüfen, welche Erkrankung diese Symptome verursacht. 

  • Anhaltende Müdigkeit und emotionale Erschöpfung, Kraftlosigkeit
  • Leistungsfähigkeit nimmt deutlich ab, einfachste Tätigkeiten werden als anstrengend erlebt
  • Antriebslosigkeit, Widerwillen, Gleichgültigkeit, Frust, Stimmungsschwankungen
  • eigene Arbeit wird als wirkungslos erlebt
  • großer Widerstand täglich zur Arbeit zu gehen
  • Innere Leere, Sinnverlust, Zynismus, Apathie
  • Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen leiden zunehmend
  • Gefühl von Ohnmacht u. Hilflosigkeit
  • Schuldgefühle
  • Reizbarkeit, häufige Konflikte mit anderen
  • Sozialer Rückzug, Isolierung
  • übermäßiger Konsum von Kaffee, Tabak, Alkohol, Medikamenten
  • Missachtung der körperlichen Leistungsfähigkeit bei Sport und anderen Freizeitaktivitäten
  • Unregelmäßiges und ungesundes Essen, Gewichtszunahme oder Gewichtsverlust
  • Konzentrationsstörungen
  • Unruhe, Schlafstörungen
  • Sexuelle Probleme
  • Ängste, Panikattacken
  • Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Verspannungen, Magen- und Darmprobleme
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Erhöhter Blutdruck, Herzklopfen, Engegefühl in der Brust


Äußere Einflüsse begünstigen Stress und Burnout

  • Hohes Arbeitsaufkommen und knappe Zeitvorgaben durch den Arbeitgeber, unregelmäßige Arbeitszeiten
  • Hohe Leistungsanforderungen und Leistungsdruck
  • Unsicherheit und Unberechenbarkeit des Arbeitsumfeldes
  • Mangelnde Wertschätzung und Anerkennung durch Vorgesetzte
  • Wenig Entscheidungsspielraum und unklare Verantwortlichkeiten
  • Konflikte mit Vorgesetzten und Kollegen, Mobbing
  • Unsicherheit bezüglich des Arbeitsplatzes
  • Sehr forderndes familiäres und privates Umfeld

Innere Einflüsse bei den Betroffenen selbst

  • Überwertiges persönliches Engagement (Perfektionismus, hohes Kontrollbedürfnis)
  • Überwertige Identifizierung mit der Arbeit ("ich bin unersetzlich")
  • Überwertiger Idealismus (bspw. Helfersyndrom)
  • Einzelkämpfer („alles allein machen wollen“)
  • Hohes Verantwortungsempfinden
  • Mangelnde Fähigkeit zur Abgrenzung. Nicht Stop!/ Nein! sagen können
  • Scheu vor Konflikten und überwertiges Harmoniestreben („es allen recht machen wollen“)
  • Stark einseitige Work-Life Balance und fehlender Ausgleich dieser Einseitigkeit
  • Überwertige und einseitige Suche nach Anerkennung, Liebe und Zugehörigkeit über Leistung                                                                        (dies ist den Betroffenen meist nicht bewusst, da sie hier unbewusst Verhaltensweisen aus ihrer Kindesentwicklung wiederholen. Bspw. waren Vater oder Mutter dem Kind immer dann besonders zugewandt, wenn es etwas Besonderes geleistet hat, anstatt ihr Kind einfach so zu lieben, wie es war. Als Erwachsener sucht der Betroffene über seine Leistung unbewusst immer noch diese Anerkennung.)


Suchen Sie Hilfe, Beratung oder eine Therapie, dann sprechen Sie mich gerne an.

Christoph Peltz, Helpraktiker/ Psychotherapie        Tel: 0174 - 1071010